Bayerisch-Ungarisches Bildungsseminar
im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth


Auf den Spuren gemeinsamer Geschichte: Bayerisch-Ungarische Jugendbegegnung im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth
Vom 14. – 17. Juni veranstalteten das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth sowie die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk zum zweiten Mal ein Bildungsseminar für eine bayerisch-ungarische Jugendbegegnung. Neben spannenden Vorträgen und interaktiven Workshopformaten waren Teil des Programms auch Exkursionen ins ehemalige innerdeutsche Grenzgebiet sowie Zeitzeugengespräche mit DDR-Flüchtlingen.
22 Schülerinnen und Schüler der Senefelder-Schule Treuchtlingen sowie des Sándor Petőfi Evangelischen Gymnasium Bonyhád setzten sich gemeinsam unter dem Titel „Mauer, Zaun und Stacheldraht: Historisch-kulturwissenschaftliche Betrachtungsweisen der innerdeutschen Grenze 1945 – 1990“ mit der Geschichte eines geteilten Landes auseinander.
Die binationale Gruppe zog dabei auch immer wieder Parallelen, wie die ungarische und deutsche Geschichte durch historische Meilensteine - wie bspw. dem Paneuropäischen Picknick in Ungarn, das als eine der ersten Grenzöffnungen über 700 DDR-Bürgerinnen und Bürgern die Flucht in „den Westen“ ermöglichte und damit maßgeblich zum Fall des Eisernen Vorhangs beitrug – eng miteinander verwoben sind. Spürbar wurde während der Seminartage immer wieder auch eine gemeinsame europäische Verantwortung: Historische Momente wie der Fall der Berliner Mauer zeigen uns, wie wichtig die Bewahrung von Freiheit und Demokratie im Hier und Jetzt ist – über alle Ländergrenzen hinweg.
Wir danken dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, der Senefelder-Schule Treuchtlingen sowie dem Sándor Petőfi Evangelischen Gymnasium Bonyhád für die tolle Zusammenarbeit sowie der Bethlen Gábor Alapkezelő Zrt. und dem Amt des Ministerpräsidenten, ohne deren Förderung das Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Fotos: Johanna Draser, Mareike Lehne
